Sehr wichtig ist dabei eine enge Beziehung zwischen
Hund und Hundeführer. In Einsätzen bilden sie nämlich
eine Einheit, die sich aufeinander verlassen können muss,
auch in Stresssituationen und auf größere Distanzen.
Bin ich als Rettungshundeführer oder Suchtrupphelfer geeignet?
Aufgrund der Verantwortung, die eine Rettungshundestaffel bei der Suche nach vermissten Personen übernimmt, stellen sich folgende Anforderungen an den Menschen:
- Teamgeist => Gegenseitige Unterstützung und Vertrauen während der Ausbildung und im Einsatzfall sind das A und O in der
Rettungshundearbeit.
- Engagement => Die Arbeit in der Rettungshundestaffel erfordert
einen hohen zeitlichen Aufwand. Neben regulären Übungseinheiten
mit dem Hund zweimal pro Woche kommen noch verschiedene
Theoriekurse, Öffentlichkeitsveranstaltungen und Gemeinschafts-
arbeiten hinzu.
- Lernbereitschaft und Zuverlässigkeit
Die Bereitschaft, an der theoretischen und praktischen Ausbildung
teilzunehmen, ist vonnöten. Bestandteile dieser Ausbildung sind
unter anderem Erste Hilfe Mensch und Hund, Orientierung mit Karte
und Kompass und Motivieren des Hundes.
Ist mein Hund für die Rettungshundearbeit geeignet?
Wie sollte ein Rettungshund aussehen?
Welche Rasse sollte es sein?
Die Antwort auf beide Fragen: EGAL! Rasse, Aussehen und Geschlecht des Hundes sind unwichtig. Wichtiger als die Rasse ist die individuelle Ausprägung bestimmter körperlicher oder charakterlicher Eigenschaften.
Die beste Voraussetzung ist ein ausgeprägter Motivationstrieb. Das bedeutet, dass der Hund durch Spiel oder Futter zu motivieren ist. Außerdem eignet sich der Hund für die Rettungshundearbeit, wenn er gesund, körperlich leistungsfähig und wesensfest ist. Die Ausbildung zum Rettungshund kann bereits im Welpenalter beginnen, aber auch ältere Hunde können ausgebildet werden.
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